Vorwort
   

 

Im November 2000 brachen wir (Volker, Jens, Helmut) zu einer dreiwöchigen Radtour durch Burma auf (siehe auch www.travel-fever.com ). Normalerweise gibt es bei Fernreisen keine Regelung für die Mitnahme von Sportgeräten, wie man das in Europa kennt. Doch aufgrund guter Kontakte zu Malaysia Airlines konnten wir unsere eigenen Fahrräder nach Burma mitnehmen. Je nach Fluggesellschaft ist ein Fahrradtransport überhaupt nicht oder nur als Übergepäck zum Preis je Kilogramm möglich.
Ende der 1. Etappe
Viele Jahre war Burma als ein Staat mit einer äußerst problematischen Menschenrechtssituation bekannt, in dem der ein Individualtourismus nur eingeschränkt möglich ist. Seit der Freilassung der Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi im Jahr 2010 ist eine schrittweise Öffnung des Landes zu beobachten. Im Jahr 2000 bewegte sich der Touristenstrom entlang der Route: Yangon, Mandalay, Bagan und Inle See. Abseits von diesen Urlaubszentren nahmen die Kontrollen zu. Schon am ersten Tag endete unsere erste Etappe 70 km vor Yangon an einem Militärposten. Mit dem Hinweis, Radfahren sei Ausländern in Burma nicht gestattet, wurden wir zusammen mit den Rädern auf dem Dach eines Pickups verladen und wieder zurück nach Yangon gebracht. Doch so einfach sind die uns doch nicht wieder losgeworden...